| 05.07.2006 |
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Studenten haben eine Riesenwut |
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Dokumentarfilmer Martin Keßler über Proteste gegen Gebühren, soziale Bewegungen und französische Verhältnisse. Interview: Felix Helbig, in: Frankfurter Rundschau, 05.07.2006
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| 01.05.2006 |
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Neue Wut - Ein Dokument der Ära Hartz IV |
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Wie schnell die Zeit vergeht! Rückblende: "Nieder mit Hartz IV! Das Volk sind wir!", schallt es durch die Republik (...) Von Ulrike Bauer, in: Nachrichten Parität, 3/2006 |
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| 01.03.2006 |
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Die echte Opposition bleibt draußen |
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Die Bundesregierung will die Agenda 2010, die zu großen Protesten geführt hat, fortsetzen. Der Schröderkurs ist zum innenpolitischen Programm der ehemaligen Opposition geworden. Bundeskanzlerin Angela Merkel, die mittlerweile die ersten hundert Tage Regierung überstand, erhielt im Bundestag bei ihrer Wahl die größte Zustimmung, die je ein deutscher Politiker erhielt. Massenproteste gegen die Agenda 2010 fanden auf der Straße statt. Kenner der Protestbewegung ist der Frankfurter Fernsehjournalist Martin Keßler. Was ist aus der außerparlamentarischen Opposition geworden, die Schröder abwählte? (...), in: IMPULS, 3/06 |
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| 04.02.2006 |
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Hartz IV erzeugt die „neueWut“ |
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(...) Ganz klar bezieht der Film Stellung gegen Hartz IV und die massiven Auswirkungen für betroffene Personen. Dabei fällt immer wieder das Stichwort Ohnmacht, das viele Betroffene empfanden. „Wir fühlen uns tatsächlich ohne jegliche Macht“, sagte im Film Barbara Willmann, arbeitslose Frankfurter Arbeiterin und alleinerziehende Mutter von zwei Kindern (...), in : Marburger Neue Zeitung, 04.02.06 |
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| 28.01.2006 |
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Ein Filmemacher auf den Spuren des sozialen Protests |
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(...) Sein Dokumentarfilm „neue Wut – vereinzelter Protest oder neue soziale Bewegung“ platzte im Juli vergangenen Jahres mitten in den vorgezogenen Bundestagswahlkampf. Die Folge: ARD, ZDF und Arte, sonst Abnehmer der sozialkritischen Filme von Martin Keßler, winkten ab. Bis heute ist der 90-minütige Film nicht im Fernsehen gelaufen (...) Von Uwe Badouin , in: Oberhessische Presse, 28.01.06 |
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| 27.01.2006 |
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Die Angst vor einer neuen Konfrontation |
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Dokumentarfilmer Martin Keßler über die Erfolge der Montagsdemonstrationsbewegung und Angela Merkels rasant steigende Sympathiewerte, in: Marburger Magazin Express, 4/06, 27.01.06 |
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| 01.12.2005 |
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Verachtete Verlierer |
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Der Berichterstattung über die soziale Lage in Deutschland mangelt es an Vielfalt – sowohl im Fernsehen als auch in der Qualitätspresse. Die Realität der Betroffenen bleibt allzu oft außen vor. (...) VON RENÉ MARTENS (journalist 12/2005) |
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| 10.11.2005 |
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Wohin die Wut führt |
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E&W-Interview mit dem Filmemacher Martin Keßler E&W: Hat der Film nach der Bundestagswahl etwas Patina angesetzt? Keßler: Nein, denn er zeigt, was sich an sozialem Protest in dem letzten Dreivierteljahr ereignet hat. Die Bundestagswahl hat ja deutlich gemacht: Die Wut der Bürger ist nach wie vor da und nicht besänftigt. E&W: Wie ist bislang die Resonanz? Keßler: Die Resonanz ist überwältigend. Wir hatten innerhalb weniger Wochen fast 50 Veranstaltungen. Und obwohl der Film 90 Minuten dauert, haben danach häufig noch eineinhalbstündige Diskussionen mit dem Publikum stattgefunden. Das heißt, der Film kommt an – übrigens auch sehr gut an
Schulen. Interview: hari, in: "Erziehung & Wissenschaft", 10/2005 |
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| 14.10.2005 |
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Film-Schnitte (II): Alte Gespenster |
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Ein Vergleich mehrerer Filme über Hartz IV Von Marcus Welsch, in "Kommune Forum für Politik, Ökonomie, Kultur", 10/11 2005 Siehe auch: http://www.oeko-net.de/kommune |
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| 11.10.2005 |
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Filmbesprechung im Magazin “KONKRET”, Ausgabe 10/05 |
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(...) Sozialprotest in der Bundesrepublik zu dokumentieren, womöglich noch in solidarischer Nähe zu den Protestierenden, ist keine beneidenswerte Aufgabe. Wer sich ein paar altmodische Reflexe erhalten hat, denkt beim Wort Protest möglicherweise an leidenschaftlichen Aufruhr und lockend-gefährliches Leben, an den Sturm auf die Bastille, an lustig vor sich hinkokelnde Militärkasernen, an eine entzauberte Staatsmacht und an die fröhlichen Gesichter armer Teufel, die mit prallen Tüten aus Delikatessenläden kommen, obwohl die doch eigentlich schon geschlossen hatten. (...) Von Jens Hoffmann, Magazin "Konkret", 10/2005 |
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| 09.10.2005 |
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Doku-Streifen |
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(...) Die Erwartungen der etwa 50 Gäste im Verdi-Haus [Bochum] war klar: "Ich will die ungeschönte Situation der Arbeitslosen sehen!" forderte ein Zuschauer, selbst von Hartz IV betroffen. Und das gelang dem Film: Ein 90-minütiger Blick an die Basis des Widerstandes gegen Hartz IV und andere soziale Einschnitte, fokussiert auf die Situation einiger Betroffener. (...) In der anschließenden Diskussion wurde deutlich: Die Ideen innerhalb Bochums sind unterschiedlich, Gewerkschaften und soziale Gruppen haben keine gemeinsame Linie gefunden. Doch: "Der Film hat gute Anstöße gegeben", so Mitorganisator Uwe Vorberg vom Bahnhof Langendreer. Und auch Klaus Holz-Skibinski von Verdi zog eine positive Bilanz: "Für die Kontakte innerhalb Bochums hat diese Vorführung sicher etwas gebracht." VON MANUEL HECKEL (WAZ) |
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| 05.10.2005 |
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Volksheld für einen Sommer |
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Aus dem Beitrag über Andreas Ehrholdt: Im Juli hat Ehrholdt mal wieder etwas unternommen und danach hielten ihn etliche Leute für komplett übergeschnappt. Da war er zu Fuß aufgebrochen von Woltersdorf nach Berlin. Eigentlich wollte er in den Bundestag, Abgeordneter werden. Aber niemand wollte ihn aufstellen. Trotzdem marschierte er los. Sieben Tage hat der dicke Mann gebraucht für die 180 Kilometer von seinem Zimmer im Haus an der Hauptstraße von Woltersdorf zur Gedächtniskirche in Berlin, wohin er den Bundespräsidenten, den Bundeskanzler und den Bundestagspräsidenten schriftlich einbestellt hatte zu einem Gespräch über die drängenden Themen der deutschen Politik.
Aber die waren an jenem Freitag, 13 Uhr, natürlich nicht gekommen. Nur ein paar Mitstreiter Ehrholdts standen pünktlich dort. Sie erschraken sehr, als sie die Blasen an seinen Füßen sahen, und brachten ihn umgehend zurück nach Hause. Man könnte ihn wirklich für einen Spinner halten, wäre da nicht das Jahr 2004 gewesen, als Andreas Ehrholdt auch wieder so eine Sache machte, aber dann plötzlich zum Volkshelden wurde, für den sich die großen Fernsehanstalten interessierten. Und sogar ein Filmemacher meldete sich, der ihn dann lange begleitete, genau beobachtete und zum Hauptdarsteller des Films „Neue Wut“ machte. (...) Von Bernhard Honnigfort |
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| 21.09.2005 |
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Welche politische Strategie benötigt eine neue soziale Bewegung? |
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Der Dokumentarfilm "Neue Wut" stellt die richtige Frage (...) Martin Keßler hat einen Dokumentarfilm über die Bewegung innerhalb der Arbeiterklasse produziert. Doch die Beschränkung auf die Bewegung und ihrer Protagonisten liefert nicht die
Antwort auf seine Frage nach der "politischen Strategie". Diese wird erst klarer in der Auseinandersetzung mit der Frage, woher die Angriffe auf die sozialen Rechte der Arbeiterklasse kommen. Warum führen die rot-grüne Regierung und die Wirtschaft die Offensive gegen die sozialen Errungenschaften der Bevölkerung? Warum wollen und können die Gewerkschaften, WASG und PDS sowie Organisationen wie Attac dem nichts entgegensetzen?
Dann würde deutlich, dass die Gründe dafür in der Globalisierung der Produktion, den nationalstaatlichen Konzepten und der Verteidigung der kapitalistischen Gesellschaft durch die oben genannten Parteien und Organisationen liegen. Dann würde deutlich, dass die Antwort in einer internationalen sozialistischen Perspektive liegt. Doch das wäre Stoff für einen weiteren Film. (...) Von Dietmar Henning, 21.09.2005, World Socialist Web Site (www.wsws.org) |
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| 18.09.2005 |
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Bilder aus dem Bauch des Protestes |
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Martin Kesslers Dokumentarfilm »neue Wut« im Gemeindehaus der Stadtkirche Rüsselsheim (...) Der Film berichtet vom Anfang, aber auch vom Ende der Protestbewegung – ein langsamer Tod in Streitereien und Gruppeninteressen. Am Ende bleibt Melancholie. Die täglichen Probleme der Protagonisten sind geblieben, auch nach den Demonstrationen. Allenfalls berichten sie von Momenten der Selbsterfahrung. Die Stimmung unter den Rüsselsheimer Zuschauern, darunter viele Linke und Gewerkschaftler, war gespalten. Einige, auch Martin Kessler, berichteten zwar von positiven Effekten und Aufbruchstimmung – ein ehrlicher Glaube an die Möglichkeiten von Veränderung war indes – wie auch im Film – kaum zu spüren. Von JÖRG ECHTLER (Ev. Sonntagszeitung, 18.09.2005) |
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| 12.09.2005 |
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BBC - The world tonight |
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Radiobeitrag von Ray Furlong (BCC Korrespondent) |
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| 10.09.2005 |
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Neue Wut und Neoliberalismus |
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ALTES LAGER "Ich habe eine Bitte an Sie. Schneiden Sie meine Antworten so zusammen, dass unser Anliegen auch richtig rüberkommt", sagte Michael Maurer zum RBB-Reporter, der ihn am Donnerstagabend vor Beginn der Filmvorführung im Kulturzentrum "Das Haus" interviewt hatte. Der Organisator der Jüterboger Montagsdemonstrationen ist nach fast 50 Demos ein Medienprofi. (...) Der Film, der schwerpunktmäßig über die politischen Ereignisse und ihre Protagonisten seit den ersten Montagsdemos in Magdeburg, Leipzig, Bochum, Frankfurt am Main und Berlin erzählt, sprach den Zuschauern aus dem Herzen. Immer wieder kam es während der Vorführung zu beifälligen Zwischenrufen. (...) von SIMONE DUVE (Märkische Allgemeine, 10.09.2005) |
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| 09.09.2005 |
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Sympathie für die Zornigen |
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(...) Keßler dokumentiert, wie die Stimmung der Unterprivilegierten zwischen Ohnmacht und Zorn, Depression und Kampfeslust schwankt. Wie Wut die Menschen vereint, wie taktischer Zank den Protest wieder schwächt. Der Film aber suggeriert eine breite Volksbewegung: „Die Lawine wächst“, heißt es beschwörend. Man kann aber als Betrachter
auch den Eindruck gewinnen, dass die Demonstrationen die Wut nur kanalisieren und verpuffen lassen, während sich nichts ändert. Im Gespräch widerspricht Keßler: „Protest verläuft immer in Wellen.“ Das
werde auch nach der Bundestagswahl weitergehen, selbst wenn die Linkspartei ins Parlament einziehen sollte, glaubt er. „Die Mehrheit der Menschen will doch den Sozialstaat erhalten. Da ist jetzt schon ein Bruch drin, verglichen damit, wie bisher der Interessenausgleich funktioniert hat.“ Von STEFAN BENZ (Darmstädter Echo) |
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| 09.09.2005 |
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Eigentlich gehört dieser Film ins Fernsehen |
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....Aber da will ihn zur Zeit niemand senden. An der Machart kann es nicht liegen. Regisseur Martin Keßler hält sich strikt an Bildschirm-Dramaturgie und TV-Ästhetik. Lässt im Off gern noch einmal das aussprechen, was man im Bild ohnehin schon sieht. Überhaupt ist der Beitrag über Hartz IV und seine Folgen recht wortversessen. Für ein gemischtes Massenpublikum durchaus sinnvoll. (...) Von Klaus-Peter Heß, Münstersche Zeitung, 09.09.2005 |
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| 08.09.2005 |
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Hartz-IV-Film: “Die neue Wut“ |
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Bei Jüterbog wurde am Donnerstagabend der Dokumentarfilm "Die neue Wut" gezeigt. Der Streifen zeigt Menschen in Deutschland, die von Arbeitslosigkeit oder Lohneinbußen betroffen sind. Brandenburg aktuell war bei der Aufführung vor Ort und befragte unter anderem Hartz-IV-Betroffene. (rbb Fernsehen "Brandenburg aktuell", 08.09.2005) Der Beitrag von Sascha Fröhlich kann abgerufen werden unter folgendem Link (hierzu den Link kopieren und in die Adresszeile eines neuen Browserfensters einfügen): http://www.rbb-online.de/_/brandenburgaktuell/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_3088422.html |
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| 08.09.2005 |
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WASG zeigte Film “neueWUT“ |
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(...) In der Diskussion unter Leitung Otto Meyers von der WASG zeigten sich neben der Betroffenheit der Zuschauer durchaus auch widersprüchliche Einschätzungen des Filmes. So schätzte Lorenz Müller-Morenius, Direktkandidat der Linkspartei in Münster, den Film positiv ein. Er verdeutliche, wie reiner Protest ohne den politischen Arm einer
Partei wenig Chancen habe. Insgesamt überwogen in den Diskussionsbeiträgen die positiven Bewertungen. Wobei die unterschiedlichen Einschätzungen deutlich machten, dass keine dogmatische Sichtweise der Ereignisse von 2004 vorherrscht. |
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| 04.09.2005 |
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Mosaiksteinchen einer sozialen Protestbewegung |
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Ein Gespräch mit Martin Keßler über seinen Film "Neue Wut"
(...) scheinschlag: Wolfgang Clement, DGB-Chef Michael Sommer und der Jesuitenpater Prof. Hengsbach kommen aber auch sogar etwas konkreter zu Wort. Haben die Demonstranten selber nichts Genaueres zu sagen gehabt? Gab es da nicht mehr als
nur „Wut"?
Keßler: Der Film zeigt, warum die Menschen wütend sind, er zeigt auch, daß sie nicht nur emotional reagieren. Daß sie überlegen, was sie machen und warum. Es gab schon analytische Momente auf den
Demonstrationen. In Magdeburg etwa wurde heftig über die Rolle der Parteien gestritten. Die Menschen sind nicht nur wütend, sie argumentieren. Die These, die der Film aufstellt, ist, daß das Mißtrauen gegenüber der „offiziellen Politik" enorm gewachsen ist. Die letzten Landtagswahlen haben das gezeigt. Es wäre falsch zu behaupten, daß Clement und Sommer mehr zu sagen hätten als die Demonstranten. (...) Interview: Matthew Heaney, scheinschlag Ausgabe 7 - 2005 |
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scheinschlag_080905.pdf (92 KB) |
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| 02.09.2005 |
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„Die neue Wut“ im WDR Fernsehen am 01.09.2005 um 22:30 Uhr |
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Magazin-Beitrag in der WDR-Kultursendung "West-Art": „Die neue Wut – Ein Dokumentarfilm über Arbeitslosenschicksale in Deutschland" |
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WDR_010905.pdf (58 KB) |
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| 01.09.2005 |
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neue WUT |
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Ist die soziale Marktwirtschaft Schnee von gestern? Auf der Suche nach einer Bewegung zu ihrer Rettung sprach Fernsehdokumentarist Martin Keßler mit Antiglobalisierungsaktivisten und Gewerkschaftsführern, beobachtete Arbeitskämpfe in den Autowerken, den Lebenszyklus der Montagsdemos gegen Hartz IV und wie Politiker unterschiedlicher Parteien damit umgehen. In der Diskrepanz zwischen den Positionen liegt der Stein, der via NRW die Neuwahlen ins Rollen brachte – der Begriff "Politikverdrossenheit" wirkt hier noch untertrieben. (...) Von "cabu" (Kieler Nachrichten, 01.09.2005) |
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KN_010905.pdf (7 KB) |
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| 31.08.2005 |
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Neue Wut in Deutschland |
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(...) Wer seinen Film als Propaganda für eine bestimmte linke Parteipolitik sieht, versteht ihn falsch. Auch wenn sein Film auf dem Bundesparteitag der Linkspartei.PDS [27.08.2005, d.Red.] angeboten wird. “Wenn Interesse besteht, biete ich meinen Film auch gerne auf Veranstaltungen anderer Parteien an.” Für Keßler sind die von ihm beobachteten und dokumentierten sozialen Bewegungen wesentlich weiter angelegt und
parteipolitisch nicht einzuordnen. (...) von Florian Schipperges für politikorange.de (Jugendpresse Deutschland, Berlin) |
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politikorange_310805.pdf (75 KB) |
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| 31.08.2005 |
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neue WUT |
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(...) Woher kommt diese Wut? Sind es nur spontane Aufwallungen oder Vorboten einer neuen sozialen Bewegung? Für den Erhalt des Sozialen, gegen den blanken Terror der Ökonomie, für eine gerechte Globalisierung? Oder erleben wir das letzte Gefecht zur Verteidigung des deutschen Sozialstaates, der schon bald einem globalen „Turbo-Kapitalismus“ mit notdürftiger Armenfürsorge Platz macht? (...) neueWUT liefert eine spannende Innensicht dieser sozialen Protestbewegung. Ihrer Vor- und Rückschritte. Der Schwierigkeiten, zu Gemeinsamkeiten zu finden. (Kulturnetz Schleswig Holstein) |
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kulturnetz-sh_310805.pdf (37 KB) |
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| 30.08.2005 |
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DIE PROTESTE GEGEN HARTZ IV IN EINEM NEUEN DOKUMENTARFILM |
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“Neue Wut” ist ein schonungsloser Blick auf die Betroffenen von Hartz IV, die Wähler, das Volk, die Vergessenen und Ignorierten. Ihr Protestpotenzial wächst, läuft aber ins Leere. Sie werden gehört, aber nicht verstanden. Sie fordern “Hartz
IV” muss weg, glauben aber teils selbst nicht an einen Erfolg. In den von Regisseur Martin Keßler gezeigten Gesichtern liest man die Gründe: die Erniedrigung, die sie als Arbeitssuchende schon Jahre ertragen mussten; die Versprechungen der Politiker, sie sich schon zu oft als leer erwiesen. Die Initiatoren von Hartz IV üben sich derweil in Durchhalteparolen und zeigen sich unbeeindruckt, umgeben von Claqeuren am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt oder im Blitzlichtgewitter der Fotografen. Die Erklärungen von Arbeits- und Wirtschaftsminister Clement und seine Gestik bilden einen deutlichen Gegenpol zur Stimmung auf der Straße - stures Weghören als Konzept, so stellt Keßler den Politiker dar. (...) Eine Kritik von Robert Piterek, "Cultura", Nr. 21, 30.08.2005 |
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Cultura21_080830.pdf (21 KB) |
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| 29.08.2005 |
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ES GEHT WIEDER AUF DIE STRASSE |
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(...) Aus dem Publikum gab es Zustimmung und Lob für seinen Film. Vom „doppelten Verrat" der Menschen durch die SPD und die Gewerkschaften war die Rede, vom „Frust" und der „Zerrissenheit zwischen Wut und Resignation". Bundestagskandidat Michael Reimann (Linkspartei-PDS) war erschrocken über die „Gelassenheit, mit der die Politik Hartz umsetzt". Der Filmemacher bestätigte den Eindruck: „Ich glaube, dass die in anderen Welten leben. Das ist für die politisches Geschäft." Reimann kritisierte den Einsatz von Arbeitslosen in Bestensee, die mit Ein-Euro-Jobs die „Friedhofsmauer putzen müssen" und damit die Arbeit eines besser bezahlten Maurers machen. Er warb für einen „öffentlichen Beschäftigungssektor", in dem „Arbeit statt Arbeitslosigkeit" bezahlt werde: „Wir gehen davon aus, dass der Staat in der Pflicht ist und Arbeitsplätze schaffen muss." (...) von PAW (Märkische Allgemeine) |
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| 29.08.2005 |
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„Da ist was in Bewegung gekommen“ |
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Interview: Jan Maas sprach mit dem Regisseur Martin Keßler
Aus dem Inhalt: (...) Verglichen mit den Dokumentarfilmen von Michael Moore wirkt dein Film eher sachlich und nüchtern. Warum hast Du diese Form gewählt?
Das hängt sicher damit zusammen, dass ich seit 20 Jahren Filme für das Fernsehen mache. Zum anderen verstehe ich mich auch als Beobachter. Aber wenn ich Dinge beobachte, beobachte ich die natürlich aus meiner Perspektive.
Dann baue ich den Film so zusammen, dass ich dem Zuschauer die Zusammenhänge so vermittle, wie ich sie sehe. Gleichzeitig will ich dem Zuschauer Raum geben für eigene Reflexionen. In dem Moment, wo ich eine Position knüppelhart dem Zuschauer aufs Auge drücke, lasse ich ihm keinen Platz mehr dafür.
Mir war wichtig zu zeigen, wie breit dieser Protest ist, dass es unterschiedliche Blickwinkel gibt. Wenn die Masse der Bevölkerung ein soziales System will, dann muss man dafür auch Mehrheiten organisieren. Das bedeutet, die Gemeinsamkeiten zu sehen. So betrachte ich den Film. Ich will damit integrierend, nicht spaltend wirken. (...) aus: Linksruck Nr. 205, 17. August 2005 |
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| 29.08.2005 |
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Die unsichtbare Masse |
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(...) Zurück nach Frankfurt. Ein-, zweihundert Gäste treffen sich hinterher [nach der Premiere am 28.07.2005 im Kino Metropol in Frankfurt am Main, d.Red.] zum Gespräch. Die Meinungen gehen auseinander. „Kein sehr guter Film, zu lang, zu polemisch“, so die einen. „Ein starker Film, tief und politisch“, die anderen. Ein Film auch fürs Fernsehen? Der Regisseur wirkt ratlos. „Wir versuchen es über die Kinos. TV-Sender wollten ihn nicht haben“, sagt Keßler. Obwohl selbst schon mit Filmen bei Öffentlich-Rechtlichen erfolgreich, konnte er diesmal nicht reüssieren. (...) Von VOLKER S. STAHR, Rheinischer Merkur Nr. 34, 25.08.2005 |
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| 27.08.2005 |
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Hört auf zu jammern! |
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Depressionen, Wut und Weltverbesserer: Wie das deutsche Kino die Nation aus der Krise holen will (...) Das Kino sucht nach Gegenbildern zu den ewig gleichen Nachrichten, in denen diejenigen vom "Gürtelengerschnallen" reden, die im Maßanzug herumlaufen. Und wenn es auch keine Lösungen für die Probleme weiß, so hat es doch wenigstens viel Spaß dabei. Nüchterner, ehrlicher, fast säuerlich fällt dagegen die Dokumentation "Die neue Wut" aus. Der Dokumentarfilmer Martin Keßler will denen Gesicht geben, die in den Medien sonst zu Zahlenbrei verarbeitet werden. Bei Keßler kommen
Hartz-IV-Empfänger ausführlich zu Wort, die in Altkleidersammlungen wühlen, weil es sonst nicht mehr zum Leben reichen würde. Keßler sucht bei Opel-Protesten und Montagsdemonstrationen nach einer neuen sozialen Bewegung - und trifft auf individualistische Verlierer, die nicht an die große organisierte Gegenwehr glauben. So nah können sich die Regisseure an die Misere nur heranzoomen, weil es die digitale Videotechnik gibt. Die zeitliche Lücke zwischen Idee und fertigem Film ist aufgehoben. Es gibt
sogar Filmemacher, die die Zukunft und die Wende zum Guten schon fest im Blick haben. (...) von Stefan Stosch (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 27.08.2005) |
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| 26.08.2005 |
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Filmkritik „neue Wut“ |
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(...) Gut getroffen sind Wirtschaftsminister Wolfgang Clement und DGB-Vorsitzender Michael Sommer. Ob im Interview oder Presseauftritt karikiert und offenbart Kleßen [Keßler, d.Red.] beide in ihrer Rolle während der Bewegung. (...) Leider bleibt die gesamte Dokumentation wenig kommentiert. Martin Kleßen tritt gar nicht in Erscheinung. Im Interview: " Ich bin nicht der Anwalt des kleinen Mannes, sondern ich bin Dokumentarfilmer, der schon mit einer gewissen Distanz die Sache beobachtet." Dafür, dass Martin Kleßen nur die Bewegung beobachtet, reißt er gut an, warum die Bewegung keinen Erfolg hatte, was nötig gewesen wäre: "wenn es einen einen Generalstreik geben würde wie in Frankreich", sagt ein Demonstrant. Die Frage "vereinzelter Protest oder neue soziale Bewegung?" hätte besser beantwortet werden können, wenn man seinen Blickwinkel erweitert. (...) Dennoch macht der Film einen Unterschied in der Medienlandschaft: Wann gibt es schon eine so detaillierte Dokumentation einer Bewegung? Kein Wunder, dass noch kein Fernsehsender ihn zeigen will. Von Michael Koschitzki, Berlin (sozialismus.info - Website der SAV - Sozialistische Alternative) |
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| 25.08.2005 |
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Film und Diskussion zur “neuen Wut“ |
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Die Organisatorin der Filmvorführung Nadja Reckmann vom "Sozialforum" Königs Wusterhausen im Gespräch mit Elfriede Steyer vom Dahme-Kurier (Märkische Allgemeine – Zeitung für Brandenburg), 25.08.2005. |
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Dahme-Kurier_250805.pdf (284 KB) |
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| 23.08.2005 |
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“Neue Wut“ im NDR Fernsehen am 22.08.2005 um 22:30 Uhr |
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(...) Das Versprechen einer sozialen Sicherheit gilt nicht mehr. Das spüren auch die Kinobesucher, die Martin Kesslers Film gerade gesehen haben. "Ich bin noch in der glücklichen Lage einen Job zu haben, man sieht in dem Film, wie schnell so was abdriften kann. Und dann ist man auch eben in diesem Hartz IV Programm drin." - "Ich habe schon einem Bekannten geholfen, diese Bögen auszufüllen. Das war für mich außerordentlich entwürdigend." Am Ende fällt der Protest in sich zusammen. Andreas Erholt, der Medienheld von Magdeburg ist inzwischen Hartz-IV-Empfänger und wohnt bei seinen Eltern. Die neue Wut ist in Resignation umgeschlagen. (...) NDR 23.08.05 - 14:25 |
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ndr220805.pdf (51 KB) |
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| 23.08.2005 |
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HARTZ IV IM FILM: VORFÜHRUNG IN DER BÜCHERSTADT |
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WÜNSDORF In der Bücherstadt wird am Freitag, dem 2. September, um 19 Uhr im Gutenberghaus ein ungewöhnlicher Dokumentarfilm gezeigt. In „Neue Wut“ setzt sich Autor und Regisseur Martin Keßler umfassend und kritisch mit den Auswirkungen der Sozialreform Hartz IV auseinander. (...) Märkische Allgemeine - Zeitung für das Land Brandenburg |
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MaerkischeAllgemeine_230805.pdf (35 KB) |
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| 11.08.2005 |
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Ist das hier etwa keine Propaganda? |
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Um es gleich vorwegzunehmen: "neueWUT" ist ein einfühlsamer Film über die soziale Kälte, die zunahm mit dem Politikzynismus um Hartz IV - und der Festschreibung dessen, was der Mensch zum Leben alles nicht braucht. Um so erstaunlicher, dass der Regisseur Martin Keßler in Selbstankündigungen und Interviews darauf besteht, dass sein Film nichts mit Agitprop zu tun hat. Womit denn sonst? (...) von RITA KUCZYNSKI (Berliner Zeitung) |
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bz_110805.pdf (40 KB) |
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| 11.08.2005 |
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Enttäuschende “Suche nach außerparlamentarischer Opposition“ - der Film “neueWUT“ |
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(...) Beim Interview mit dem DGB-Vorsitzenden Sommer zeigt der Film ganz gut, in welcher Zwickmühle der Herr Sommer eigentlich ist. Nicht nur dass er das Parteibuch der SPD in der Tasche hat, nein, ihm ist bewusst, dass wenn der DGB
die Proteste unterstützt hätte, die von ihm so bezeichnete "Demokratie" verändert worden wäre. Das kann nichts anderes heißen, als dass die Leute auf der Straße
und in den Betrieben keine positiven Kampferfahrungen machen sollten. Es könnte ja Schule machen, mit Streiks und Protesten politisch Einfluss nehmen zu
wollen. So wird der Kampf bei Opel im Oktober letzten Jahres gegen den Stellenabbau in erster Linie als spontaner Abwehrkampf dargestellt. (...) in Rote Fahne News, 11.08.2005 |
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| 05.08.2005 |
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Vertrauen, Misstrauen, sich trauen – HARTZ IV UND DIE PROTESTKULTUR |
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Martin Keßler im Gespräch. Aus dem Inhalt: (...) Robert Baumgarten: Sie wagen die These, dass die "Neue Wut" der Hartz-IV-Demonstranten verantwortlich ist für die vorgezogenen Bundestagswahlen. Ist das nicht ein bisschen übertrieben?
M.K.: Das glaube ich nicht, weil mein Film eindeutig zeigt, wie groß der Akzeptanzverlust der Politik bei sehr vielen Menschen ist. Zwar haben die Demonstranten auf der Straße nicht das erreicht, was sie wollten, nämlich Hartz IV stoppen. Aber sie sind nicht mehr zu Wahlen gegangen oder haben den Verantwortlichen, der Regierung, auf andere Art und Weise das Vertrauen entzogen. (...) Das Interview führte ROBERT BAUMGARTEN (Freitag) |
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| 05.08.2005 |
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Ruhiger Blick auf laute Wut |
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Halle/MZ. "Glimpflich", nennt Superminister Wolfgang Clement die Proteste. "Glimpflich" sei das mit Anti-Hartz-Protesten ausgegangen. Denn eigentlich habe er ja mit mehr Widerstand gerechnet. Unmittelbar auf diese nüchterne Gesprächsszene folgt ein Wutausbruch. Ein arbeitsloser Demonstrant schreit hocherregt, dass er sich verraten fühle. (...) von STEFFEN REICHERT (Mitteldeutsche Zeitung, Halle) |
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| 04.08.2005 |
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Interview im “Morgenecho“ des WDR 5 am 04.08.2005 |
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Den Beitrag zum Nachhören im Real-Format aufzurufen unter http://www.wdr5.de/sendungen/morgenecho/570780.phtml oder untenstehenden link verwenden (DSL erforderlich). |
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wdr5_04082005.aif (4,251 KB) |
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| 03.08.2005 |
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Mehr als nur »neue Wut«? |
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Ein Interview mit Martin Keßler über seinen Film, Anti-Hartz-Proteste und Linkspartei. Fragen: Peter Nowak (Neues Deutschland) |
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| 02.08.2005 |
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Bericht im “heute journal“ des ZDF am 01.08.2005 um 21:45 Uhr |
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Der Bericht kann unter dem link
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/11/0,4070,2344971-0,00.html
aufgerufen werden (hierzu den link kopieren und in die Adresszeile eines neuen Browserfensters einfügen). Alternativ kann der Bericht auch mit untenstehendem link geöffnet werden (DSL erforderlich): |
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heutejournal_010805.mov (18,788 KB) |
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| 02.08.2005 |
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Kritische Sozialstudie (Bericht in 3sat “Kulturzeit“ am 27.08.2005 um 19:20 Uhr) |
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Aus dem Bericht: (...) Die Szenen in "Neue Wut" sind Marksteine einer filmischen Chronik, die ganz subtil auch die Geschichte der vorgezogenen Bundestagswahl schreibt. Der Film ist ein dokumentarischer Glücksfall: Er zeigt das Innenleben, die Gefühlslage dieser Republik, die seit Agenda 2010 und Hartz IV am Scheideweg steht. Trauer, Verzweiflung - Keßlers Werk ist ein politischer Film über das Gefühl, das dem Protest und dem vorläufigen Scheitern von Rot-Grün zugrunde liegt. (...) VON EDUARD ERNE für Kulturzeit (3sat) |
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3sat_280705.pdf (73 KB) |
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| 01.08.2005 |
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Was von den Montagsdemos bleibt |
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(...) Die DVD bietet viele Momentaufnahmen, sie beansprucht nicht, die Geschichte der Montagsdemonstrationen nachzuzeichnen. Allerdings kann sie all denen Mut zu weiteren Protesten machen, die nach dem Ausbleiben kurzfristiger Erfolge resigniert hatten. (...) VON PETER WOLTER (junge Welt) |
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jungewelt_010805.pdf (32 KB) |
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| 31.07.2005 |
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Nach Premierenerfolg weitere Vorstellung des Dokumentarfilms von Martin Keßler am 3. 8. im CineStar METROPOLIS |
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Nach dem riesigen Erfolg der Deutschlandpremiere von "Neue WUT" hier bei uns im CineStar METROPOLIS zeigen wir diesen brandaktuellen Dokumentarfilm wegen der großen Nachfrage am Mittwoch, 3. 8., um 20.00 Uhr, in einer weiteren Vorstellung. (...) |
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cinestar_ankündigung030805.pdf (95 KB) |
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| 30.07.2005 |
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Die 38. “Mainzer Tage der Fernseh-Kritik“ |
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Aus dem Inhalt: (...) Einen kleinen Eindruck von einem möglichen anderen Blick und einer anderen Berichterstattung gaben die Ausschnitte des Films „Neue Wut“, die der Filmemacher Martin Kessler auf der Tagung vorführte. Der Film, der unter anderem Opelarbeiter in Bochum oder den Initiator der neuen Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV in Magdeburg beobachtet, hat bis heute keinen Sender gefunden, der ihn zeigen will. Interessant, wie sich die Perspektive ändert, wenn die Betroffenen nicht als Fälle behandelt werden, sondern selbst zu Akteuren werden. Zu viel sozialer Wandel für das Fernsehen? (...) VON "dir" (epd medien Nr. 59, 30.07.2005) |
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epd_300705.pdf (42 KB) |
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| 29.07.2005 |
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Dokumentarfilm über die neue Wut zeigt, dass diese womöglich mehr bewirkte, als man gemeinhin glaubte |
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(...) Für den Dokumentarfilmemacher Martin Kessler waren diese Proteste nicht so erfolglos. Im Gegenteil. "Sie haben mit zu den Neuwahlen und den Aufstieg der Linkspartei beigetragen und könnten die innenpolitische Situation nachhaltig verändern", so seine These. Der Titel ist Programm. Zwar dienen die Proteste als Rahmen. Doch eigentlich zeigt der Film gut, wie unter den Bedingungen von Agenda 2010 der Alltag vieler Menschen härter und die Angst ums Überleben größer werden. (...) VON PETER NOWAK |
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| 29.07.2005 |
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Bericht in der hessenschau des HR vom 29.07.2005 um 19:30 Uhr |
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Unter dem folgenden link lässt sich der Bericht der hessenschau vom 29.07.2005 über die Filmpremiere ansehen (Bitte alle Zeilen des links einzeln kopieren und in Adresszeile wieder zusammenfügen)
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?
rubrik=5300&key=standard_document_8297322&mediakey=fs/
hessenschau/20050729_neue_wut&type=v&jm=5&jmpage=1 |
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hessenschau_290705.pdf (398 KB) |
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| 29.07.2005 |
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Bericht in “RTL Aktuell“ am 29.07.2005 um 18:45 Uhr |
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Berichterstattung über die Filmpremiere im hessischen Regionalfenster von RTL. Dokumentation beim Sender verfügbar. (RTL) |
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| 28.07.2005 |
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Ohne Macht – Dokumentarfilmer Martin Keßler geht der neuen Wut nach |
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(...) Keßler ist es gelungen, ganz dicht an die Menschen heranzukommen - nicht nur in zahlreichen Naheinstellungen. Er ist ihnen so nahe gekommen, dass die Zuschauer sie nicht länger als Objekte der Politik wahrnehmen. Sie treten aus dem Schatten der oft abstrakt dargestellten Massen hervor und werden zu handelnden Subjekten. Daher schafft der Film ein Bewusstsein für die Situation derer "ganz unten" im Kampf gegen "die da oben". (...) VON FABIAN LÖHE (Frankfurter Rundschau) |
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| 28.07.2005 |
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Neu im DVD-Regal: Soziale Gerechtigkeit |
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Es ist die bedingungslose, manchmal biedere Ehrlichkeit, die Martin Keßlers Film die politische Schlagkraft nimmt, ihn aber dafür umso glaubwürdiger macht. Er sieht sich, sagte Keßler im taz-Interview, als Journalist mit Sympathie für die Protestler – nicht als "Agitprop-Filmer". Wohl auch deswegen gibt es in "Neue Wut" Szenen zu sehen, die seinen Protagonisten kaum gefallen können, weil sie die Bewegung nicht im besten Licht stehen lassen. (...) VON STEFAN KUZMANY (taz) |
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| 28.07.2005 |
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Der Frankfurter Michael Moore |
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Martin Keßler drehte einen Film über soziale Ungerechtigkeit. "Neue Wut" hat heute Premiere. (...) Als Dokumentarfilm-Produzent der Regierung auf die Finger zu schauen, das erinnert an Michael Moore. Doch was haben die Proteste auf der Straße bewirkt? "Der Protest auf der Straße ist zwar jetzt leiser, aber die Wut vieler Bürger ungebrochen", so der Filmemacher überzeugt. VON C. ELTERMANN (NEWS Frankfurt) |
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| 25.07.2005 |
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Neue Wut auf dem Sozialforum |
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Standing Ovations bei der Premiere: Beim Sozialforum in Erfurt wurde Martin Keßlers Dokumentarfilm "Neue Wut" beigeistert aufgenommen. Der erste Diskussionsbeitrag nach dem Film: "Lasst uns jetzt eine Spontandemo machen." So euphorisch war die Stimmung auf dem Sozialforum selten. Der Dokumentarfilm zeigt das Entstehen der Bewegung gegen Hartz IV und entlarvt im besten Michael Moore-Stil die hohlen Phrasen der Politiker. Neue Wut ist das Fahrenheit 9/11 der Bewegung gegen Sozialkahlschlag. (...) posted by ANM |
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| 23.07.2005 |
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Bericht in “Arte Info“ auf ARTE, 23.07.2005 um 19:45 Uhr |
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Bericht in ARTE INFO, dem Europäischen Nachrichtenjournal. Dokumentation beim Sender verfügbar. (ARTE) |
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| 31.05.2005 |
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„Bilder des sozialen Wandels“ bei Mainzer Tagen der Fernsehkritik |
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(...) Keßler erntete für seinen Film von der auf dem Lerchesberg versammelten Fachwelt tosenden Applaus. Im ZDF blieb man jedoch die Antwort schuldig, weshalb der Dokumentarfilm nicht im Sender läuft. Wohl aufgrund der
Zeitknappheit. Oder wegen des Formats? Immerhin gab es im Anschluss eine interessante Auseinandersetzung der ZDF-Moderatorin Marietta Slomka mit Peter Hartz. Die von Reformgeschädigten im Film abgebildeten bitteren Lebensrealitäten kommentierte Hartz so: „Die Mitglieder des Vermittlungsausschusses, die dieses Gesetz verabschiedet haben, kommen alle nicht in den Himmel“, (...) von GITTA DÜPERTHAL, erschienen: in M – Menschen Machen Medien (Hg. ver.di), Ausgabe 06/07 2005 |
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verdi_m_310505.pdf (71 KB) |
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| 02.05.2005 |
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Der Reformator erzählt |
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Ortstermin: Kanzlerberater Peter Hartz entzaubert sich vor Medienvertretern in Mainz. Aus dem Inhalt: (...) Es ist Montag, in ein paar deutschen Städten versammeln sich wieder Anti-Hartz-Demonstranten, “Sozialgericht kritisiert Behördenvorgehen bei Hartz IV“, meldet die Nachrichtenagentur AP (...)
Von Barbara Supp (Spiegel, 18/2005) |
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spiegel020505.pdf (143 KB) |
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| 28.04.2005 |
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Priester sollten Hartz IV predigen |
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38. Tage der Mainzer Fernsehkritik unter dem Titel »Bilder des sozialen Wandels«, aus dem Inhalt: (...) Doch die Eitel-Sonnenschein-Debatte, das ermüdende Szenario gegenseitiger Lobhudelei und Selbstbestätigung, wurde brüsk durchbrochen. So dass die Mainzer Tage der Fernsehkritik schließlich doch noch ihren Namen verdienten. Eingeladen war nämlich ein freier Dokumentarfilmer, der mit seinem Film bewies, dass gesellschaftliche Realität im öffentlich-rechtlichen Rundfunk keineswegs verantwortungsvoll wieder gespiegelt wird. (...) Der renommierte Dokumentarfilmer Martin Keßler, einst mit Themen wie »Milde Gaben statt Sozialstaat« oder »Billigjobs für Millionen« im ZDF vertreten, zeigte Ausschnitte seines aktuell produzierten Films »Neue Wut«. (...)
Von Gitta Düperthal (Neues Deutschland) |
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nd280405.pdf (48 KB) |
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| 27.04.2005 |
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Ein Geisterfahrer im VW |
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Fernsehen und sozialer Wandel; aus dem Inhalt: (...) Während der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber insistierte, die Öffentlich-Rechtlichen seien dem Publikum “Daseinshilfe“, verbat sich der Sat.1-Geschäftsführer Roger Schawinski vehement den Begriff des “Unterschichtenfernsehens“, um nur einen der vielen Dispute aufzuzeigen, in denen alte Schlachten wiederaufgenommen wurden, ohne zu der Frage überhaupt vorzustoßen, ob und wie das Fernsehen besagten “sozialen Wandel“ adäquat begleitet. Es war, als werde auf getrennten Bühnen die Talkshow “Christiansen“ gespielt.
Von Katharina Iskandar (FAZ) |
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faz270405.pdf (53 KB) |
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| 24.03.2005 |
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Radikale Verhältnisse |
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Für seinen Film Neue Wut hat Martin Keßler eineinhalb Jahre die Protestbewegung gegen Agenda 2010 und Hartz IV beobachtet. Er schildert den persönlichen und politischen Alltag von Demonstranten. VON GITTA DÜPERTHAL (Verdi-Publik) |
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verdipublik.pdf (65 KB) |
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| 11.01.2005 |
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Da kocht eine alte Wut wieder hoch |
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Der Dokumentarfilmer Martin Keßler hat die Proteste gegen Hartz IV gefilmt. Sein Schluss: Der Widerstand ist jetzt zwar leiser, aber ungebrochen. INTERVIEW SASCHA TEGTMEIER (TAZ) |
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