Daten der Brasilientournee: 11.01.2011 – Brasília (Centro Cultural de Brasília) 15:h,Av. L2 Norte, Quadra 602/ 12.01.2011 – Rio de Janeiro (Banco do Brasil) 18:00h, Lelio Gama 105, 21˚andar, Auditório/ 15.01.2011 – São Paulo (Fundação Rosa Luxemburgo) 18:00h, Rua Ferreira de Araujo, 36/ 17.01.2011 – Barcarena, (Sindicato dos Metalúrgicos – SIMEB) 19:00h, Avenida Jerônimo Pimental, 291 – Lotes 11 e 12/ 21.01.2011 – Altamira (Movimento Xingu Vivo para Sempre/Unseren Dokumentarfilm „Eine andere Welt ist möglich – Kampf um Amazonien“: über das umstrittene Staudammprojekt Belo Monte in Amazonien zeigen wir jetzt auch in Brasilien. Nach den Filmvorführungen Dikussion mit Filmemacher Martin Keßler und Vertretern sozialer Bewegungen. Tournee unterstützt von: Heinrich – Böll – Stiftung, Rosa – Luxemburg – Stiftung, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, IG Metall, Metallarbeitergewerkschaft Bacarena (SIMEB), Bewegung der Talsperrengeschädigten (MAB), Indigenenmissionsrat der brasil. kathol. Bioschofskonferenz (CIMI), Bewegung “Xingú Vivo para Sempre”. Info / Kontakt: Martin Keßler Filmproduktion Reuterweg 55, 60323 Frankfurt am Main Deutschland, Tel: 00(49) 069.725464 / 0171.8323502 Fax 00(49) 069.71403742 E-mail: kessler@neuewut.de webpage: www.neueWUT.de, PRESSETEXT ZUR BRASILIENTOURNEE: „EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH – KAMPF UM AMAZONIEN“ Dokumentarfilm (93 min) von Martin Keßler (2009) 1989 ging ihr Foto um die Welt: die Indigene Tuira Kayapo, wie sie den Repräsentanten des Energiekonzerns Eltrobras mit einer Machete attackiert. Aus Protest gegen die geplante Zerstörung indigenen Lebensraumes durch den Megastaudamm „Belo Monte“. Am Fluss Xingu – mitten in Amazonien. Lokaler und internationaler Widerstand haben „Belo Monte“ seinerzeit verhindert. Jetzt will die brasili-anische Regierung das grösste Staudammprojekt Brasiliens endlich durchsetzen. Um internationale Bergbaukonzerne und Industrien mit „billigem Strom“ zu versorgen, Amazonien „wirtschaftlich zu entwickeln“, wie es heisst. Dafür sollen Hunderte Quadratkilometer Urwald „geopfert“ werden. Dagegen kämpfen Flussanwohner und Indigene. Sie hat der Filmemacher Martin Keßler Anfang 2009 mit der Kamera besucht – am Fluss Xingu. Und er ist der Spur der „preiswerten“ Energie- und Aluminiumgewinnung nachgegangen. Dabei ist er auf zwangsumgesiedelte Fischer in Elendshütten und von der Weltwirtschaftskrise betroffene brasilianische und deutsche Metallarbeiter gestossen, auf den brasilianischen Präsidenten Lula und seinen Planungsminister Mangabeira – Unger, sowie auf Dom Erwin Kräutler, den katholischen Bischof von Altamira, den Befreiungstheologen Leonardo Boff und schliesslich die legendäre Tuira Kayapo. Und viele andere, die aus aller Welt zum Weltsozialforum in die Amazonashauptstadt Belem (2009) gekommen sind. Um für den Erhalt des Urwaldes zu streiten – und die Idee von einer anderen Welt. Eine Welt, in der es nicht um maximalen Profit, sondern um naturnahes Wirtschaften und Leben geht, damit der Planet Erde erhalten bleibt. So wie es die indigenen Völker seit Jahrtausenden praktizieren.