Trailer Count-Down am Xingu VI – Raubzug nach Amazonien

Raubzug nach Amazonien

Dokumentarfilm von Martin Keßler (37 min, 2019)

PREMIEREN: 9.4.2019, 19.30 Uhr, Haus am Dom, Frankfurt a. M. / 12.4.2019,19.00 Uhr, Welthaus Stuttgart

„Seit über 500 Jahren kämpfen wir gegen unsere Ausrottung“, sagt Alessandra vom Indigenenstamm der Munduruku, „da werden wir uns doch jetzt nicht einem wie Bolsonaro ergeben!“.

Bolsonaro, bekennender Rechtspopulist und Ex – Armeehauptmann, ist der neue Präsident Brasiliens. Und er hat den Indigenen und dem Amazonasurwald den Kampf angesagt. Große Flächen indigenen Landes und des Amazonasurwaldes will er dem Agrobusiness und internationalen Minenkonzerne ausliefern. Mit dramatischen Folgen für die „grüne Lunge der Welt“.

Der Film berichtet vom Amtsantritt Bolsonaros, aus Indigenengebieten, die jetzt verstärkt von illegalen Holzfällern und Landräubern heim gesucht werden. Vom Megastaudamm Belo Monte und von Goldsuchern, auf deren Gebiet ein kanadischer Konzern die größte Goldmine Brasiliens errichten will. „Auch unter Bolsonaro werden wir weiter kämpfen“, sagt der kath. Bischof Dom Erwin Kräutler. „Doch wir brauchen internationale Unterstützung, damit Bolsonaro und seine Helfershelfer Amazonien nicht zerstören“. Der Film ist Teil unser dokumentarischen Langzeibeobachtung „Count – Down am Xingu“ (siehe www.neuewut.de).

Filmprojekt gefördert von: Adveniat Lëtzebuerg, Business Crime Control (BCC), Fondation Partage Luxembourg, Haleakala – Stiftung treuhänderische Stiftung in der GLS Treuhand, POEMA, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

COUNT – DOWN NO XINGU VI I

INVASÃO À AMAZÔNIA

Documentário de Martin Kessler (37 min, 2019)
“Há mais de 500 anos lutamos contra nossa extinção”, diz Alessandra da tribo indígena Munduruku. “Não é agora que nós vamos nos render para alguém como Bolsonaro”. Bolsonaro, populista de direita e ex-capitão do exército, é o novo presidente do Brasil. Ele anunciou guerra aos indígenas e a floresta Amazônica. Ele quer entregar grandes áreas de terras indígenas ao agronegócio e às mineradoras internacionais, com dramáticas consequências para o pulmão verde do mundo. O documentário relata sobre a posse de Bolsonaro, sobre áreas indígenas que agora são cada vez mais atingidas por madereiros ilegais e assombradas por assaltantes de terras. Sobre a mega-barragem Belo Monte e sobre os garimpeiros, onde em suas terras uma empresa canadense quer construir a maior mina de ouro do Brasil. “Também sob o governo de Bolsonaro vamos continuar lutando”, diz o Bispo Católico Dom Erwin Kräutler. “Mas precisamos de ajuda internacional, para que Bolsonaro e seus cúmplices não destruam a Amazônia. O filme faz parte da nossa documentação de longo prazo “Count-Down no Xingu“(www.neuewut.

Reise in den Herbst

Neuer Dokumentarfilm von Martin Keßler (ca. 140 min., 2017)

Der Trailer zum aktuellen Dokumentarfilm.

Das Video zeigt Auschnitte aus dem aktuellen Dokumentarfilm „Reise in den Herbst – alles wie gehabt oder Zeitenwende?“.

Premieren:

Di. 19.9.2017, 19.30 Uhr, Naxos Kino, Frankfurt/Main
Fr. 22.9.2017, 20.00 Uhr, BABYLON, Berlin (Mitte)

anschließend Tournee

Anfragen für Veranstalter: siehe Verleih

DVD ab sofort erhältlich: siehe Bestellung

 

„Reise in den Herbst“ startet zu Beginn des Jahres 2017. Eines Jahres mit richtungsweisenden Wahlen. In den Niederlanden, Frankreich, Deutschland. Und in dem sich viele fragen: Erleben wir jetzt auch in Europa und Deutschland den Durchmarsch der Rechtspopulisten? Schlammschlachten auf niedrigstem Niveau? In denen Fremde, Flüchtlinge als Sündenböcke dienen. Um von den eigentlichen Fragen abzulenken?: Nach den Ursachen des Vertrauensverlustes in etablierte Parteien und Institutionen. Und wie man dem begegnen soll. Ist das „alte System“, gar der Kapitalismus, am Ende? Und was kommt danach?

Wirr ist das Volk?

Krisen-Splitter 12 – über PEGIDA und Anti-PEGIDA in Dresden und Frankfurt a.M.

Dokumentarfilm von Martin Keßler (11 min, 2015)

neuester Film von Martin Keßler in der Reihe »KRISEN-SPLITTER«

Seit Monaten gehen in Ost – aber auch Westdeutschland Tausende auf die Straße – für und gegen PEGIDA.

Was treibt diese Menschen an? Und was hat das Flüchtlingsthema mit der Finanzkrise zu tun? Wir haben zwei exemplarische Demonstrationen mit der Kamera begleitet: in Dresden am 12.1.2015 (nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo in Paris) und in Frankfurt am Main am 26.1.2015.